Staatliche Zuschüsse der einzige Weg zum Wohneigentum?

Eine aktuelle Studie der Prognos AG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach beschäftigte sich mit der Frage nach der Kauflust der Deutschen bei Immobilien. Die Ergebnisse sprechen für sich. Gut 1,5 Millionen Deutsche wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren den Umzug in die eigenen vier Wände wagen. Als Grund dafür geben die meisten an, dass sie unabhängig vom Vermieter sein wollen und somit mehr Gestaltungsfreiraum beim Wohnen erhalten möchten. Ebenfalls wollen viele die Immobilie als Altersvorsorge nutzen.

Allerdings zeigte sich bei der Studie auch, dass gerade jungen Familien und Bauherren unter 45 Jahren die nötigen finanziellen Mittel fehlen, um den Hausbau zu finanzieren. Sie sind in jedem Fall auf die staatlichen Fördermittel angewiesen und hätten ohne diese ein Haus gar nicht bauen können. Das zumindest sagten 75 Prozent der Befragten aus.

Auch wurde in der Studie die Kritik laut, dass die Eigenheimzulage gestrichen worden sei. Denn diese haben viele Bauherren eher genutzt, als die jetzt erhältliche Wohnbauförderung. Weiterhin antworteten 60 Prozent der Befragten, es sollte Steuererleichterungen geben, um den Weg zum Hausbau zu ebnen.